Hanno spricht in Schloss Bellevue

Wie sieht das Leben von 25-Jährigen aus, die heute geboren werden? Dieser Frage widmete sich die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung beim Zukunftstag im Schloss Bellevue. Als Auftakt eines breit angelegten Zukunftsprozesses waren mehrere ExpertInnen eingeladen, ihren Blick in die Zukunft zu teilen. 

Hanno war dabei und teilte seinen Blick auf die Zukunft der Demokratie und Systemtransformation. Schön dabei: das hochrangige Publikum und die herzliche und hellwache Schirmherrschaft von Elke Büdenbender. 

Hannos Wunsch: „Ich wünsche den 25jährigen im Jahr 2044, dass sie in einer Demokratie leben, die vital und zukunftsfroh an ihrer eigenen Transformation arbeitet.

Dass sie hinarbeitet zu einer Demokratie, die unter Teilhabe mehr versteht als einen Job und ein Gehalt, von dem man leben kann. In der Bildung und Persönlichkeitsentwicklung als zentralste Kernaufgabe des Gemeinwesens gelten. 

Hin zu einer Demokratie, die Schluss macht mit der selbstverständlichen Verächtlichkeit, mit der wir die Folgekosten unseres Lebensstils heute auf andere abwälzen. Eine Demokratie, in der das Wohlergehen des größeren Ganzen ebenso viel zählt wie das Wohlergehen des Einzelnen. 

Hin zu einer Demokratie, die ihre politischen Institutionen respektiert – weil die so umgebaut sind, dass sie Antworten auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts finden und umsetzen können. 

Hin zu einer Demokratie, in der die Wirtschaft Dienerin des Gemeinwohls ist. 

Hin zu einer Demokratie, deren Institutionen und Grenzen vor allem europäisch sind, nicht national. 

Hin zu einer Demokratie, der die Zukunft ebenso wichtig ist wie die Gegenwart.“

Foto: Copyright DKJS/Dorothea Tuch

Hanno